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Revision Grundbildung 2024: RGB24

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RGB23 wird RGB24

RGB23 wird RGB24

7. Juli 2020

Qualität und Einbezug der Branchenvertreter ist wichtiger als die Durchsetzung der Umsetzung auf August 2023. So die einstimmige Meinung der Mitglieder der Kerngruppe der Revision. Die Situation aufgrund des Coronavirus hat dazu geführt, das geplante Meilensteine im Projekt nicht eingehalten werden konnten. Die Verzögerung frisst nun wichtige "Zeit-Puffer" auf und führt dazu, dass die Erarbeitung der Grundlagendokumente, wie dem Qualifikationsprofil und dem Bildungsplan, in eine ungünstige Saison im Hinblick auf die Beteiligung der Branchenvertreter fallen würde. Im Frühjahr und Herbst sind unsere Berufsleute voll im Betrieb eingespannt. Die zeitlichen Ressourcen um bei einer Erarbeitung dieser zentralen Dokumente mitzuwirken, fehlen dann komplett. In einem Revisionsprozess ist die Meinung und das Bedürfnis der Branche unbedingt aufzunehmen. Sie sollen bestimmen wie das Berufsbild der Zukunft aussehen wird. Dies hat auch für JardinSuisse einen hohen Stellenwert und die Kerngruppe sieht dies ebenso. Wir wollen nicht an der Branche vorbei revidieren. Auch braucht die Auseinandersetzung mit der Veränderung Zeit und das Fundament für die Ausbildung der Zukunft soll solide gebaut werden. 

Aus all diesen Gründen hat die Kerngruppe entschieden: aus der RGB23 wird die RGB24. 

Die detaillierteren Veränderungen im Projektablauf werden demnächst im aktualisierten Projektplan auf dieser Unterrubrik aufgeschaltet. 

Wir informieren Sie hier laufend über den aktuellen Stand der Revision der Grundbildung "RGB24". Beachten Sie auch die Artikel in den Fachmagazinen unserer Branche. 

Bei Fragen zum Revisionsprozess wenden Sie sich an:

  • Heinz Hartmann, Bereichsleiter Berufsbildung oder Ilona Schenk, Abteilungsleiterin Grundbildung 

Allgemeine Informationen zum Revisionsprozess

Ziel der Revision

Das Ziel einer Revision ist die Optimierung der Ausbildung der Lernenden für die Zukunft. Bis zur Umsetzung, bzw. In-Kraft-Treten der Resultate, werden im Minimum zwei Jahre investiert. Das macht eine Revision zu einer anspruchsvollen Aufgabe. Es gilt nicht nur aktuelle Vorteile und Defizite der Ausbildung zu erkennen, sondern auch zu überlegen, was in Zukunft für den jeweiligen Berufsstand von zentraler Bedeutung wird. 

Erarbeitet werden die folgenden Grundlagendokumente:

  • Qualifikationsprofil: Das Q-Profil definiert die Kompetenzen, über welche eine Fachperson nach Abschluss der gärtnerischen Grundbildung verfügt. 
  • Bildungsplan: Im Bildungsplan werden die Richt-/Leitziele für die drei Lernorte: Betrieb, überbetrieblicher Kurs (ÜK) und Berufsfachschule (BFS) definiert. Diese werden von den Handlungskompetenzen aus dem Q-Profil abgeleitet.
  • Bildungsverordnung: Regelt, was rechtlich gesehen für den jeweiligen Beruf gelten soll.

Form der aktuellen Revision

Revisionsprozesse sind ein regelmässiger Bestandteil der Aufgaben in der Berufsbildung aller Branchen. Die letzte 5-Jahresüberprüfung der gärtnerischen Grundbildung im Jahr 2017 konnte mit zwei neuen überbetrieblichen Kursen, im Jahr 2018, in Form einer Teilrevision umgesetzt werden. Bei der Berufsfeldanalyse der damaligen Überprüfung haben sich grundsätzliche Veränderung für die kommende Revision «RGB23» abgezeichnet. Aus diesem Grund sprechen wir von einer Totalrevision. 

Verbundpartnerschaft

Eine Revision ist in jeder Branche mit einer beruflichen Grundbildung ein sogenannt "verbundpartnerschaftliches" Projekt. Die Verbundpartner sind: 

  • Organisation der Arbeitswelt (OdA): im Falle der Grünen Branche ist das JardinSuisse
  • Kantone
  • Bund

Diese "Verbundpartner" konstituieren auch die "Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität" - die SKBQ. Jede Branche hat spätestens seit der letzten Überarbeitung des Berufsbildungsgesetzes eine solche Kommission. Wenn Sie wissen wollen wer Mitglied ist in dieser Kommission, informieren Sie sich hier. 

Rollen der Verbundpartner

Die Verbundpartner übernehmen in einem Revisionsprozess unterschiedliche Aufgaben. Diese sind in erster Linie:

OdA: JardinSuisse

  • Formgebung/Gestaltung des Berufsbildes über das Qualifikationsprofil
  • Erarbeitung des Bildungsplanes (BiPlan)
  • Definieren der Grundlagen der Bildungsverordnung (BiVo) 

Bund: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)

  • Absegnen der Bildungsverordnung und der Bildungspläne
  • Initiieren der öffentlichen Ausschreibung

Kantone

  • Implementierung und Vollzug

Projektorganisation

Für das Projekt "Revision der Grundbildung 2024" (RGB24) sind die für die Berufsbildung zuständigen Gremien von JardinSuisse ebenso involviert, wie die für das Projekt gegründeten Gruppierungen und gewählten Verantwortlichen. 

Eine grafische Übersicht zur Projektorganisation entnehmen Sie dem folgenden PDF. 

Der Berufsbildungsrat von JardinSuisse hat die Mitglieder für die Kerngruppe, das strategische Leitgremium für den Revisionsprozess, gewählt. In der Kerngruppe sind alle Fachbereiche inkl. dem gärtnerischen Detailhandel und die Sprachregionen Westschweiz und Tessin vertreten.

Die Mitglieder der Kerngruppe für die Revision "RGB24" sind im folgenden PDF aufgeführt. 

Projektplanung

Die Grüne Branche startet den Revisionsprozess innerhalb der Branche ab diesem Jahr. Das SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) sieht vor, Revisionsprozesse innerhalb von zwei Jahren durchzuführen. Aus diesem Grund ist für die kommende Revision der Gärtner das sportliche Ziel, dass die ersten Lernenden mit der revidierten Ausbildung im August 2024 (aufgrund Corona um 1 Jahr nach hinten verschoben) starten. 

Meilensteine der Revision: 

  • Start Revisionsprozess: 2020
  • Umsetzung Revision/Start der revidierten Ausbildung: 2024
  • Voraussichtlich erstes, revidiertes QV EFZ: 2027

Aktueller Stand des Projektes

Erarbeitung des Qualifikationsprofil braucht mehr Zeit: RGB23 wird RGB24

Die Kerngruppe das strategische Leitgremium der Revision der Grundbildung hat entschieden: Die Implementierung der revidierten Ausbildung wird um 1 Jahr nach hinten verschoben.

Qualität und Einbezug der Branchenvertreter ist wichtiger als die Durchsetzung der Umsetzung auf August 2023. So die einstimmige Meinung der Mitglieder der Kerngruppe der Revision. Die Situation aufgrund des Coronavirus hat dazu geführt, das geplante Meilensteine im Projekt nicht eingehalten werden konnten. Die Verzögerung frisst nun wichtige "Zeit-Puffer" auf und führt dazu, dass die Erarbeitung der Grundlagendokumente, wie dem Qualifikationsprofil und dem Bildungsplan, in eine ungünstige Saison im Hinblick auf die Beteiligung der Branchenvertreter fallen würde. Im Frühjahr und Herbst sind unsere Berufsleute voll im Betrieb eingespannt. Die zeitlichen Ressourcen um bei einer Erarbeitung dieser zentralen Dokumente mitzuwirken, fehlen dann komplett. In einem Revisionsprozess ist die Meinung und das Bedürfnis der Branche unbedingt aufzunehmen. Sie sollen bestimmen wie das Berufsbild der Zukunft aussehen wird. Dies hat auch für JardinSuisse einen hohen Stellenwert und die Kerngruppe sieht dies ebenso. Wir wollen nicht an der Branche vorbei revidieren. Auch braucht die Auseinandersetzung mit der Veränderung Zeit und das Fundament für die Ausbildung der Zukunft soll solide gebaut werden. 

Aus all diesen Gründen hat die Kerngruppe entschieden: aus der RGB23 wird die RGB24. 

Bestimmte Inhalte und Dokumente sind ausschliesslich für Mitglieder von JardinSuisse zugänglich.